Fotogeätzter Satz äußerer Details der Zelle der Do 217N-1 für den Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Nachtversion der Dornier trug weit mehr Zusatzteile als der ursprüngliche Bomber. Radarantennen, Abdeckungen der Auspuffe zum Dämpfen des Glühens, Tritte der Besatzung, Verschlüsse der Abdeckungen und Netze der Ansaugung – all das ist am wirklichen Flugzeug dünn, durchbrochen oder gelocht, also genau das, was gespritzter Kunststoff nicht kann.
Die Stärke des Blechs kommt in diesem Maßstab dem wirklichen Verhältnis nahe, die Kanten werfen also nicht jenen kennzeichnenden dicken Schatten, an dem eine Nachbildung aus Kunststoff sofort zu erkennen ist. Geätzte Teile halten zudem eine feine Gravur, die sich nach dem Bemalen mit einem Wash betonen lässt.
Das Vorgehen ist meist einfach: Teil abtrennen, richten, entfetten und an die gesäuberte Stelle kleben. Das Bemalen von Metall verlangt eine Grundierung, sonst hält die Farbe auf der glatten Fläche nicht. Wer sich Mühe mit dem Untergrund gibt, bekommt eine Oberfläche, auf der das Auge Dutzende kleiner Formen statt einer glatten Schale erfasst.
Die meiste Arbeit macht das Setzen der Antennen. Sie sind zart, verbiegen sich versehentlich und geraten beim Hantieren mit dem fertigen Modell als Erste in Gefahr, deshalb klebt man sie ganz zum Schluss, idealerweise nach dem Abschluss aller Oberflächenarbeiten und dem Auftrag des Lacks.
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