Satz Masken für die Verglasungsrahmen des Bombers Heinkel He 111 H-6 im Maßstab 1:35.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Heinkel He 111 gehört zu den Flugzeugen, bei denen die Verglasung nicht nur die Kanzel bildet, sondern den ganzen Rumpfvorderteil. Die unsymmetrisch verglaste Nase mit versetztem Pilotenplatz, die Seitenfenster, der Schützenstand oben und die Bodenwanne ergeben zusammen Dutzende Scheiben mit schmalen Rahmen, die zudem in unregelmäßigen Winkeln zusammenlaufen. Wer je versucht hat, einen solchen Rahmen mit dem Pinsel nachzuziehen, weiß, warum man fertige Modelle dieses Typs oft gerade an verlaufenen Rahmen erkennt.
Eine geschnittene Maske sitzt auf der Form der Scheibe und hält den Rahmen über die ganze Länge gleich breit, auch dort, wo zwei Ebenen der Verglasung in scharfem Winkel aufeinandertreffen. Sie kann aber ein schlecht eingesetztes Verglasungsteil nicht retten: Sitzt das klare Teil nicht bündig im Rumpf, fällt das nach dem Spritzen noch stärker auf, weil der scharfe Rahmen darauf hinweist. Die Reihenfolge der Arbeiten ist also klar – zuerst die Verglasung einsetzen und anpassen, dann maskieren.
Im Maßstab 1:35 hat dieser Bomber eine Spannweite von rund fünfundsechzig Zentimetern. Ein Modell dieser Größe baut man anders als einen kleinen Jäger: Die Teile sind schwer, die Verbindungen tragen Last, und das Maskieren der Verglasung ist eine Stunde konzentrierter Arbeit, keine Sache von fünf Minuten. Dafür ist das Ergebnis unübersehbar, denn die verglaste Nase ist das Erste, wohin sich der Blick des Betrachters hebt.
Lassen Sie die Farbe vor dem Abnehmen antrocknen, aber nicht völlig aushärten, und lösen Sie die Maske mit der Pinzette in flachem Winkel ab. Ein Auftrag an der Rahmenkante lässt sich nach dem Trocknen mit der Skalpellspitze abnehmen, ohne dass die Scheibe leidet.
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