Satz Masken für Kanzel und Hoheitszeichen der späten Messerschmitt, erweitert um zwei Metallläufe der Rumpfmaschinengewehre im Kaliber 13 Millimeter.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Rumpfbewaffnung dieses Jägers durchlief im Krieg eine klar lesbare Entwicklung. Die ursprünglichen zwei Maschinengewehre MG 17 im Kaliber 7,92 Millimeter passten ohne Mühe in den Bug und die Beplankung darüber blieb glatt. Sobald die Konstrukteure aber zur Waffe MG 131 im Kaliber 13 Millimeter griffen, passten Verschluss und Zuführung nicht mehr unter das Blech, und der Bug bekam zwei ausgeprägte Wölbungen. Modellbauer nennen sie Beulen und bei den späten Versionen sind sie das schnellste Erkennungsmerkmal.
Das Set entspricht genau dieser späten Gestalt. Zwei gedrehte Metallläufe ersetzen die Kunststoffzapfen, die in jedem Bausatz stumpf wirken, weil die Spritzgussform in sie keine wirkliche Bohrung machen kann. Der Unterschied ist sofort zu sehen: das Metallteil hat eine scharfe Mündungskante und einen dunklen Hohlraum, während sich Kunststoff nur bemalen lässt und die Vertiefung von Hand gebohrt wird, was bei einem dünnen Zapfen fast immer mit einem Riss endet.
In der Packung sind Masken für die Kanzelhaube, geschnitten für die Ansicht von außen und für die inneren Rahmen, plus zwei Masken der Hoheitszeichen. Das Zeichen wird also gespritzt, nicht geklebt. Bei späten Maschinen war das Rumpfkreuz oft auf einen bloßen Umriss vereinfacht, was mit einer Maske leichter gelingt als mit einem Nassschiebebild über unebenem Grund. Kleben Sie die Masken auf völlig getrockneten Lack, sonst droht beim Ablösen ein Abriss der Farbe.
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