Satz selbstklebender Schablonen für das Glashaus der Kanzel des Sturzkampfbombers Ju 87B-2 im großen Maßstab. Die Rahmen werden von beiden Seiten maskiert, dazu liegen vier Teile bei, mit denen sich die Hoheitszeichen statt Kleben spritzen lassen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Junkers Ju 87B-2 war der Höhepunkt der frühen Reihe des Sturzkampfbombers: Motor Jumo 211Da, verstärkte Fahrwerksbeine und die berühmten vom Fahrtwind angetriebenen Sirenen an der Radverkleidung. In Spanien, in Polen und im Feldzug nach Westen wirkte sie erdrückend, doch über Südengland im Herbst 1940 zeigte sich, womit sie die Treffgenauigkeit bezahlte. Ohne eigene Deckung war sie langsam, schwer zu verteidigen, und die Verluste zwangen die Führung, sie von Angriffen auf britische Flugplätze abzuziehen.
Die ausgedehnte Verglasung der Kanzel wird von außen wie von innen abgedeckt, und vier eigene Schablonen dienen dem Spritzen der Hoheitszeichen. Nassschiebebilder legt diese Variante nicht bei, das Ergebnis steht und fällt daher mit der Qualität des Auftrags.
Die häufigste Enttäuschung bei geschnittenen Schablonen entsteht daraus, dass die Folie nur aufgelegt wird. Am gegliederten Glashaus der Stuka muss man den ganzen Umfang des Teils mit einem gerundeten Zahnstocher oder einem Polierer nachfahren und die Kante regelrecht in den Kunststoff walzen. Besonders in den Ecken, wo der Rahmen bricht, bleibt sonst ein mikroskopischer Spalt, unter den Farbe kriecht. Der Finger reicht dafür nicht, er drückt die Folie in der Mitte an und hebt die Ränder.
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