Maskierset für die Spitfire der achten Version im Einsatz in Burma. Es deckt die Verglasung der Kanzel beidseitig ab und trägt zwei Schablonen für Zeichen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die britische runde Kokarde hatte in der Mitte ein rotes Feld. In Südostasien war das 1942 ein ernstes Problem: Der japanische Sonnenkreis ist ebenfalls rot, und Schützen wie Piloten verwechselten beides im raschen Gefecht. Zuerst wurde die rote Mitte deshalb nur übermalt, später wurde für den ganzen Kriegsschauplatz eine Kennzeichnung nur aus Blau und Hellblau eingeführt, also ganz ohne Rot, und dazu ein entsprechender Streifen am Seitenleitwerk. Die Spitfire der achten Version, die mit großer Höhenreichweite und voller Kraftstoffmenge im Flügel nach Burma kam, gehört genau in die Zeit, in der diese Kennzeichnung galt. Sie ist das anschaulichste Beispiel dafür, dass über die Gestalt des Zeichens der Kriegsschauplatz entschied, nicht der Typ der Maschine.
Die Folien decken die Verglasung der Kanzel von beiden Seiten ab, und zwei Schablonen dienen der Hoheitskennzeichnung. Das Spritzen hat auf diesem Kriegsschauplatz einen praktischen Vorteil: Die Blautöne mischen Sie nach dem eigenen Vorbild und sind nicht darauf angewiesen, wie die Druckerei den Bogen mit Nassschiebebildern getroffen hat.
In der Packung liegt Maskiermaterial für den Maßstab 1:32, das Modell und Farben nicht.
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