Gedruckte Kennzeichnung 1:48 für zwei Superfestungen B-29: eine Maschine der 20. Luftstreitmacht vom Januar 1945 und ein Nachkriegsbomber mit weißem Buchstaben im Kreis.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Boeing B-29 war das komplizierteste Kampfflugzeug ihrer Zeit. Druckkabine, ferngesteuerte Maschinengewehrtürme und eine Reichweite über fünftausend Kilometer machten aus ihr eine Maschine, der 1944 nichts anderes gleichkam, und zugleich eine Maschine, die mehr Geld verschlang als die Entwicklung der Atombombe.
Erstes Vorbild ist das Flugzeug 42-24614 von der 873. Bombenstaffel der 498. Bombengruppe, also einer Einheit, die von der Insel Saipan über die japanischen Inseln flog. Es trug ein Zeichen in Gestalt des Buchstabens T und eine Ziffer in der Leitwerkskennung und gehörte zu den ersten Superfestungen, die auf den Marianen eintrafen. Zweites Vorbild ist die spätere Maschine 44-27326 von der 325. Staffel der 92. Bombengruppe, erkennbar am Kreis mit Buchstaben am Ruder. Sie gehört schon in die koreanische Zeit, als die B-29 vom japanischen Stützpunkt Yokota flogen und ihre Rolle sich von strategischen Angriffen zur Unterstützung der Bodenfront verschob.
Das große Leitwerkszeichen der Superfestung sitzt am Modell nicht beim ersten Versuch. Lassen Sie darunter eine Wasserschicht, damit der Druck schwimmt, und saugen Sie das Wasser erst nach dem Ausrichten mit der Kante eines Papiertuchs ab. Wer einen angetrockneten Film zu verschieben versucht, reißt ihn meist ein. Geduld zahlt sich hier mehr aus als jedes Mittel.
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