Die Schweizer Messerschmitt Bf 109G-6 im Maßstab 1:48. Das Set bringt Masken der Verglasung für beide Seiten, zwei Sätze Hoheitszeichen und drei Metallteile: die Spitzen beider Maschinengewehre MG 131 und ein Staurohr.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Schweizer Flieger erhielten im Mai 1944 zwölf Stück der Messerschmitt Bf 109G-6. Es ging um einen Ausgleich für die Zerstörung eines deutschen Nachtjägers, der auf Schweizer Gebiet notgelandet war, samt dem damals geheim gehaltenen Funkmessgerät. Die Maschinen dienten nur kurz, die Motoren waren abgenutzt und ihr Betrieb endete bald nach dem Krieg. Gerade diese kurze Episode macht das weiße Kreuz am Leitwerk zu einer der interessantesten Varianten des Gustav, denn die Tarnung blieb deutsch und nur die Zeichen wechselten.
Was das Metall hier leistet. Hier fällt die Antwort vorsichtig aus. Die Beschreibung der Packung spricht von Spitzen der Maschinengewehre, nicht von ganzen Läufen. Das Metallteil ersetzt also nur die letzten Millimeter über der Verkleidung und der Gewinn ist gegenüber sorgfältig gebohrtem Kunststoff kleiner als bei Flugzeugen mit langen Flügelläufen. Das eigentliche Argument für die Ausführung mit Metall ist hier ein anderes Teil.
Das Set ist nach dem Bausatz Hasegawa vorbereitet. Das Vorgehen ist wie bei anderem Metallzubehör: abschneiden, die Fläche glätten und einkleben. Wer mit geschlossener Haube baut und die Kanzel nur spritzen will, kommt mit einer Maske der Verglasung allein aus. Wer unter der Verkleidung zwei deutliche Mündungen haben will und keinen abgebrochenen Kunststoffdorn riskieren möchte, bekommt hier genau das.
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