Ein Paar Masken für die Hoheitszeichen des Dreideckers Fokker Dr.I im Maßstab 1:48. Die Kreuze werden damit mit Farbe gespritzt statt als Nassschiebebild geklebt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Fokker Dr.I entstand als Antwort auf den britischen Sopwith Triplane und griff im Herbst 1917 in die Kämpfe ein. Drei kurze Flügel mit ungewöhnlich dickem Profil gaben der Maschine ein steiles Steigen und Wendigkeit um die Längsachse, wofür sie mit geringerer Geschwindigkeit im Geradeausflug bezahlte. Die Kanzel blieb offen, es wird also keine Verglasung maskiert. Gerade deshalb verlagert sich bei diesem Typ die ganze Aufmerksamkeit auf die Zeichen und auf die Farbe der Bespannung.
Die Packung enthält zwei Masken für Hoheitszeichen. Ein gespritztes Kreuz hat gegenüber dem Nassschiebebild zwei Vorzüge: Es hat keinen eigenen Glanz und keinen Rand einer Trägerhaut, der sich auf einer Stofffläche oft hebt und einen Schatten bildet. Auf gespannter Bespannung mit durchscheinenden Rippen ist dieser Unterschied auch auf einer Aufnahme des fertigen Modells gut zu sehen.
Die Kreuze der Maschinen des Ersten Weltkriegs wurden von Hand gestrichen und alterten rasch. Eine gespritzte Fläche verträgt das besser als ein Nassschiebebild, denn sie besteht aus demselben Material wie die umgebende Farbe. Über das getrocknete Zeichen genügt ein Zug mit stark verdünntem Ton des Untergrunds aus größerem Abstand, um die Sättigung zu brechen. Die Kanten werden dann mit einem Schleifschwammblock leicht angegriffen, das die Farbe dort abscheuert, wo der Betrieb sie abgescheuert hätte, also an den Kanten der Rippen. Zum Schluss kommt in die Ecken des Zeichens eine dünne Schicht dunkler Waschfarbe.
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