Hasegawa 1:48 Kawasaki Ki-45 Kai Tei Toryu (Nick) — 4. Fliegerregiment ist ein Spritzgussbausatz aus Kunststoff des japanischen zweimotorigen schweren Jägers, der unter anderem als Nachtjäger gegen die amerikanischen B-29-Bomber eingesetzt wurde.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Spritzgussbausatz des japanischen zweimotorigen schweren Jägers Kawasaki Ki-45 Kai Tei im Maßstab 1:48. Das Boxing ist auf Maschinen des 4. Fliegerregiments ausgerichtet — einer der Einheiten, die die Ki-45 zur Verteidigung der japanischen Inseln einsetzten. Die Bezeichnung Kai Tei entspricht der vierten Serienänderung des Typs (in westlicher Schreibweise KAId) — also der späten, nachtjagdtauglichen Ausführung. Der Bausatz besteht aus Kunststoff, mit Decals für das jeweilige Schema. Weiteren Packungsinhalt finden Sie auf der Verpackung und in der beiliegenden Anleitung.
Die Ki-45 Toryu — übersetzt Drachentöter — war ein japanischer zweimotoriger schwerer Jäger; die Alliierten gaben ihr den Codenamen Nick. Ursprünglich entstand sie als Fernbegleitjäger, ihre eigentliche Bestimmung fand sie aber anderswo: in der Verteidigung des japanischen Luftraums gegen die nächtlichen Angriffe der B-29-Bomber. Die Version Kai Tei war dafür mit starker Frontbewaffnung eingerichtet — zwei 20-mm-Kanonen Ho-5 im Bug und einer 37-mm-Kanone Ho-203 in einer Bauchgondel, dazu ein Abwehr-Maschinengewehr im hinteren Teil der Kanzel. Und ja: bei Maschinen der Version Tei erschien hinter der Kanzel auch ein Paar schräg nach oben feuernder 20-mm-Kanonen — also dasselbe Prinzip, das bei der Luftwaffe unter dem Namen Schräge Musik bekannt war: Der Nachtjäger schob sich unter den Bomber und feuerte ihm in den ungeschützten Bauch. Fairerweise: Es war eine spätere Ergänzung, nicht die Ausstattung aller gebauten Maschinen. Die Besatzung bestand aus Pilot und einem zweiten Mann; die Ki-45 war langsamer als einmotorige Jäger, trug aber eine Bewaffnung, die ein Einsitzer nicht heben konnte.
Ein zweimotoriges Flugzeug bedeutet mehr Arbeit mit der Ausrichtung: Triebwerksgondeln und ihren Sitz an der Tragfläche erst trocken prüfen, dann kleben — ein Winkelfehler an der Gondel ist am fertigen Modell zu sehen. Die Kanzel ist lang und gut einsehbar, Zeit darin lohnt sich auch nach dem Schließen des Rumpfes; die Verglasung maskieren. Dünnflüssigen Plastikkleber verwenden und die Oberfläche mit einem Primer vereinheitlichen. Späte japanische Maschinen trugen oben meist Dunkelgrün und unten Naturmetall oder helles Grau — die Grenze dazwischen in diesem Maßstab mit der Airbrush leicht weich spritzen, nicht als scharfen Übergang. Vor den Nassschiebebildern Glanzlack aufsprühen, danach Mattlack; die Gravuren mit einem kapillaren Panel-Liner betonen, aber nicht übertreiben — die Ki-45 waren keine Flugschau-Maschinen, aber auch keine Wracks.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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