Die Büste 1:12 Jozin setzt auf ein ungewöhnliches, zutiefst fantastisches Motiv und lässt dem Maler bei der farblichen Auffassung freie Hand.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der kurze, leicht zu merkende Name deutet an, dass es sich nicht um eine historische Persönlichkeit handelt, sondern um eine Gestalt aus einer Fantasiewelt. Gerade solche Stücke sind unter Malern beliebt, denn bei ihnen streitet niemand über den richtigen Farbton einer Uniform. Die farbliche Auffassung ist allein Sache dessen, der den Pinsel hält.
Bei Wesen außerhalb des menschlichen Registers bewährt es sich, von realistischen Hauttönen abzurücken. Grünliche, graublaue oder im Gegenteil überhitzt warme Farbtöne wirken gut, sofern sie einer gewählten Logik der Beleuchtung folgen. Es lohnt sich, vorab zu entscheiden, woher das Licht auf die Gestalt fällt, und dem die Lage aller Lichter und Schatten unterzuordnen; sonst wirkt das Ergebnis flach, auch wenn jede Einzelheit sorgfältig ausgemalt ist.
Tasten Sie vor dem Bemalen die Kanten und Fugen ab, denn gerade dort zeigt sich am häufigsten eine Unebenheit, die die Grundierung danach noch betont. Halten Sie die Grundschicht dünn; eine dicke Schicht füllt feine Rillen und das Stück verliert dadurch an Schärfe. Strukturen wie Schuppen, Warzen oder grobe Haut treten nach einem leichten Überfahren mit trockenem Pinsel in einem helleren Farbton schön hervor.
Ein kontrastierender Sockel hilft, die ungewöhnliche Farbigkeit der Gestalt vom Hintergrund des Regals abzuheben.
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