Die Porträtbüste 1:12 Successor bietet ein großes Gesicht und eine ruhige Komposition – eine ideale Fläche für die genaue Bemalung eines Gesichts.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Dieses Stück steht und fällt mit dem Gesicht. Die Auffassung als Büste schneidet alles Übrige weg, der Betrachter sieht am Ergebnis also vor allem Augen, Mund und die Modellierung der Wangen. Wer Wert darauf legen will, dass die Gestalt lebendig wirkt, bekommt im Maßstab 1:12 eine Fläche, die groß genug ist, damit auch feine Übergänge der Hauttöne Platz finden.
Die Augen sind die empfindlichste Stelle der ganzen Arbeit und zugleich das, was sich der Betrachter zuerst ansieht. Bewährt hat sich, sie vor allem anderen zu malen, solange die umliegenden Flächen noch unberührt sind und eine etwaige Ausbesserung nichts verdirbt. Erst danach werden die Töne der Haut aufgebaut, und zwar von der dunkelsten Grundlage zu den Lichtern. Lippen und Augenumgebung vertragen nur ein sehr feines Nachziehen – ein übertriebener Kontrast macht aus einem Porträt eine Maske.
Haut sieht in matter Ausführung am natürlichsten aus, während Augen und Lippen einen leichten Glanz vertragen. Diese Verbindung lösen Sie, indem Sie das ganze Stück matt überlackieren und den Glanz dann nur punktuell zurückbringen. Haar und Stoff der Kleidung ziehen Sie mit trockenem Pinsel ganz zum Schluss nach, damit die Kanten betont werden, ohne dass Farbe in das bereits fertige Gesicht läuft.
Unter punktuellem Licht in der Vitrine kommt die Modellierung des Gesichts deutlich besser zur Geltung als in der zerstreuten Beleuchtung des Raumes.
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