AML Fieseler Fi-103A-1 Re IV Reichenberg with transport trailer – die bemannte Version des Flugkörpers V-1 mit Transportwagen im Maßstab 1:144.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das dritte der winzigen Themen von AML rund um den Flugkörper Fi 103 stellt seine bedrückendste Gestalt vor: die bemannte Version Reichenberg. Das Modell im Maßstab 1:144 ergänzt ein Transportwagen, es lässt sich also eine kompakte Szene aus einer Erprobungsstelle bauen.
Die Reichenberg IV entstand am Kriegsende als verzweifelter Versuch, die Treffgenauigkeit der Schläge zu erhöhen. In den Rumpf des Flugkörpers wurde vor dem Einlauf des Triebwerks eine enge Kanzel eingebaut; der Pilot sollte die Waffe ins Ziel steuern und im letzten Augenblick abspringen, die tatsächliche Überlebenschance war jedoch verschwindend. An den Erprobungsflügen nahmen Testpiloten teil, darunter die berühmte Hanna Reitsch, zu einem Kampfeinsatz kam es aber nie, und das Programm blieb eine düstere Kuriosität der deutschen Entwicklung.
Das charakteristische Element ist eben die Kanzel – ein sorgfältiges Bemalen ihrer Umgebung und eine saubere Haube machen aus dem winzigen Modell ein fesselndes Exponat. Den Wagen altert man gut mit Staubpigmenten, damit die Szene glaubwürdig wirkt. Das Ganze nimmt im Regal nur wenige Zentimeter ein.
Das Modell ist als Rohling zum Zusammenbauen und Bemalen verpackt; weder Kleber noch Farben liegen bei.
Stellen Sie den unbemannten Flugkörper und die bemannte Version der Fi 103 nebeneinander, dann tritt der Unterschied beider Rümpfe auf den ersten Blick hervor, und die ganze Geschichte der Waffe trägt eine Fläche von der Größe einer Handfläche.
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