Bristol Scout (Typ C) im Maßstab 1:32 vom Hersteller Copper State Models — Spritzguss-Plastikbausatz des britischen einsitzigen Doppeldeckers aus dem Ersten Weltkrieg, ergänzt um Fotoätzteile und Nassschiebebilder für mehrere Maschinen.
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Spritzguss-Plastikbausatz des britischen einsitzigen Doppeldeckers Bristol Scout Typ C im großen Maßstab 1:32 vom spezialisierten Hersteller Copper State Models, der sich ausschließlich Flugzeugen und Technik des Ersten Weltkriegs widmet. Der Bausatz besteht aus Spritzgussplastik mit feiner Oberfläche, dazu kommen Fotoätzteile, eine durchsichtige Folie für die Scheibe vor dem Piloten und Nassschiebebilder für mehrere Markierungen. Das fertige Modell ist im Maßstab 1:32 angenehm groß und dennoch gut vitrinentauglich — die Spannweite kommt auf etwa 23 cm und die Länge auf rund 20 cm.
Die Bristol Scout zählte zu den Scouts, den schnellen einsitzigen Aufklärern, aus denen sich im Krieg erst die eigentlichen Jagdflugzeuge entwickelten. Sie entstand vor dem Krieg und wurde für ihre Wendigkeit und angenehme Steuerbarkeit bekannt. Sie flog beim Royal Flying Corps und beim Royal Naval Air Service, zunächst unbewaffnet zur Aufklärung. Zur Zeit ihres Einsatzes gab es noch kein funktionierendes synchronisiertes Maschinengewehr, das durch den Propellerkreis geschossen hätte, und die Piloten montierten ihre Bewaffnung deshalb behelfsmäßig. Das bekannteste Beispiel ist Lanoe Hawker, der sich an seiner Bristol Scout C ein Lewis-Maschinengewehr schräg neben dem Cockpit anbringen ließ, damit die Geschosse den Propeller verfehlten — und sich mit ihr 1915 das Victoria Cross verdiente. Es ist eine der interessantesten Epochen der Luftfahrt, in der die Jagdtaktik erst erfunden wurde.
Der Bau eines Doppeldeckers aus dem Ersten Weltkrieg steht und fällt mit der Verspannung (Rigging) — ohne sie wirkt das Modell unfertig, mit ihr dagegen atemberaubend. Rechnen Sie damit, dass dies der anspruchsvollste und längste Teil des Baus ist: Der Bausatz hat zwar markierte Befestigungspunkte, das Spannen selbst ist aber geduldige Handarbeit. Es ist also kein Bausatz für völlige Anfänger. Das Plastik mit dünnflüssigem Kleber fügen, die Fotoätzteile mit Sekundenkleber. Wir empfehlen ein Vorgehen in Baugruppen: Cockpit und Rumpfinnenraum, dann Rumpf, Motor und erst zuletzt unteres und oberes Tragwerk — überlegen Sie vor dem Schließen des Rumpfes die Reihenfolge gut, damit die Stellen zugänglich bleiben, an denen die Verspannung verläuft. Bemalt wird am besten per Airbrush über Grundierung; die zeitgenössische Stoffbespannung verträgt ein feines Betonen der Rippen und dezente Patina.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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