Geschnittene Masken für die Kabinenhaube und die Hoheitszeichen der Vorkriegs-Dora im Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Ausführung D entstand noch in Friedenszeiten und trug den hängenden Zwölfzylinder Jumo 210. Gerade das Triebwerk unterschied sie von den späteren Maschinen mit Daimler-Benz: Der Bug war schlanker und die Leistung spürbar geringer. Zu den Einsatzverbänden kam die Dora 1938, doch die Entwicklung lief so schnell, dass sie im September 1939 bereits zu den überholten Mustern zählte. Über Polen flogen mit ihr vor allem Gruppen, die erst auf die Lieferung zweimotoriger Zerstörer warteten. Im selben Winter schob sie die Luftwaffe zu den Nachtschwärmen ab, die die Städte im Ruhrgebiet bewachten, zehn Stück kaufte die Schweiz, und die letzten Exemplare dienten bei Schulverbänden aus, ohne den Ruhm ihrer Nachfolger zu erleben.
Die Teile sind aus selbstklebender Folie gestanzt und folgen der Form der Haubenrahmen. Sie werden auf die saubere, entfettete Verglasung geklebt, die Ränder mit dem Finger angedrückt, und dann wird direkt darüber lackiert. Nach dem Trocknen wird die Folie abgezogen und die Kante bleibt scharf, was in einem so kleinen Maßstab mehr über das Ergebnis entscheidet als alles andere.
Nach Angabe des Herstellers enthält die Packung zwei Masken der Verglasung, also für außen und innen, dazu zwei Teile für die Hoheitszeichen. Die Kreuze an Rumpf und Flügeln lassen sich damit statt als Nassschiebebilder in derselben Farbe wie die übrige Tarnung lackieren. Das Set ist auf einen bestimmten Bausatz zugeschnitten, eigene Kunststoffteile oder Farben sind darin nicht zu suchen.
Es schätzt jeder, der sich die Rahmen bisher aus Klebebandstreifen geschnitten und damit Stunden verloren hat. Die Arbeit verkürzt sich auf wenige Minuten und das Ergebnis ist jedes Mal gleich.
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