Geschnittene Masken der Kabinenrahmung für die Vorkriegsausführung D der Messerschmitt im Maßstab 1:48. Enthalten sind auch Formen für die Innenseite der Verglasung. Das Set ist zum Bausatz Academy geführt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Ausführung D schließt das erste Kapitel der Messerschmitt ab, jenes mit dem V-Motor Junkers Jumo. Der ursprüngliche Plan rechnete mit einem stärkeren Daimler, doch der stand nicht rechtzeitig zur Verfügung, sodass die Maschine ein älteres Triebwerk mit einer Leistung um siebenhundert Pferdestärken bekam. Als der Krieg begann, waren die Frontverbände bereits auf die folgende Ausführung umgerüstet und die Doras wechselten zur Nachtjagd und in die Ausbildung. Einige Stücke wurden ins Ausland verkauft, unter anderem in die Schweiz und nach Ungarn.
Die Haube ist bei dieser Generation scharf kantig, aus flachen Scheiben in festen Rähmchen zusammengesetzt, und klappt zur Seite auf. Die durchsichtigen Flächen sind klein, die Trennelemente zahlreich, und die Linien sind in 1:48 dünn wie ein Haar. Ein Modellbauer, der sich mit Band ans Maskieren macht, verbringt über der Kabine ohne Weiteres zwei Stunden, und die Breiten laufen ihm trotzdem auseinander.
Die Arbeit mit der Folie ist dank der vorgegebenen Formen schnell und vor allem wiederholbar. Sie wird auf eine entfettete Oberfläche geklebt, ringsum angedrückt, und dann lässt man die Farbe trocknen. Die inneren Formen haben dabei nicht nur eine schmückende Aufgabe: Ein von innen im Kabinenton lackierter Rahmen sieht durch das Glas anders aus als blanker klarer Kunststoff, und genau das fällt an fertigen Modellen von Vorkriegsmaschinen am meisten auf.
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