Masken für die späte Bf 109G-14 in 1:48. Das Set ist auf die aufklappbare Haube der Bauart Erla mit wenigen Rahmen geschnitten und enthält auch einen Bogen für Hoheitszeichen sowie Nassschiebebilder.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Version G-14 entstand in dem Augenblick, in dem die Messerschmitt Bf 109 zu einer in Hunderten Stück im Monat gefertigten Maschine wurde und zu vereinheitlichen war, was bisher jedes Werk nach eigenem Ermessen änderte. Zum Standard wurden die Methanoleinspritzung zur zeitweiligen Leistungssteigerung, ein hölzernes Seitenleitwerk vergrößerter Höhe und vor allem eine neue Kanzelhaube. Gerade sie macht aus dieser Version für den Modellbauer eine andere Aufgabe als die älteren Gustav.
Die ursprüngliche Kanzel der Bf 109 hatte ein dichtes Netz von Streben und über dem Kopf des Piloten noch einen Rahmen mit Panzerplatte auf Stützen. Die Haube Erla beseitigte diese Streben: Es blieb ein großes gerundetes Teil, das zur Seite aufklappt, und das Panzerglas wanderte dicht hinter den Kopf des Piloten. Für die Maskierung bedeutet das das umgekehrte Problem. Rahmen gibt es wenige, dafür eine große gewölbte Fläche, auf der sich gerades Band nicht ohne Falten biegen lässt, und die Kante um die Rückenplatte verläuft in doppelter Krümmung zugleich. Ein ausgeschnittenes Teil hält diese Form von selbst.
Die Verbindung von Spritzauftrag und Nassschiebebildern ist bei späten deutschen Maschinen praktisch: Große Kreuze und Rumpfnummern entstehen mit Farbe, kleine technische Hinweise und Herstellerzeichen bleiben auf dem Nassschiebebild, wo eine Maske sie nicht zeichnen könnte.
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