Tamiya Fieseler Fi 156C Storch 1:48 ist ein Spritzguss-Plastikbausatz des legendären deutschen Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugs, das auf wenigen Dutzend Metern starten und landen konnte. Die Packung enthält sechs Figuren, Fotoätzteile und Metallverstärkungen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Spritzguss-Plastikbausatz im Maßstab 1:48 vom japanischen Hersteller Tamiya, herausgegeben als hundertstes Jubiläumsmodell seiner Flugzeugreihe in 1:48. Das fertige Modell ist 202 mm lang und hat 297 mm Spannweite. In der Schachtel finden Sie sechs Figuren (unter anderem Pilot und Offizier), Fotoätzteile für Instrumentenbrett, Kanzelrahmen und vorderen Sitz sowie Metallteile für Flügelholm und Fahrwerksstreben, die dem Modell Steifigkeit geben. Beigelegt sind drei Varianten der Verglasung, ein Zusatztank und Winterkufen. Die Landeklappen lassen sich aus- oder eingefahren bauen, die Einstiegstüren geöffnet oder geschlossen. Zur Verfügung stehen fünf Markierungsvarianten — darunter eine mit Erwin Rommel verbundene Maschine und ein Flugzeug aus der Befreiung Mussolinis.
Der Storch war ein deutsches Verbindungs-, Beobachtungs- und Kurierflugzeug des Zweiten Weltkriegs und ist bis heute der Maßstab für Kurzstart und Kurzlandung. Dank Landeklappen über die gesamte Hinterkante und fester Vorflügel an der Nasenkante hielt er sich bei sehr niedriger Geschwindigkeit in der Luft: Zeitgenössischen Angaben zufolge landete er auf rund zwanzig Metern, startete auf etwa fünfundsechzig und stand gegen rund 40 km/h Wind praktisch auf der Stelle. Charakteristisch sind das hohe, langhubige Fahrwerk, das Aufsetzen in unebenem Gelände vertrug, und die großzügig verglaste Kanzel mit ausgezeichneter Sicht nach unten. Der berühmteste Einsatz kam im September 1943 am Gran Sasso: Der Storch landete auf einer kurzen, abschüssigen Wiese beim Berghotel, nahm den befreiten Mussolini auf und startete überladen nach etwa achtzig Metern Anlauf.
Ein modern konstruierter Bausatz mit guter Passgenauigkeit, auch für weniger erfahrene Modellbauer geeignet. Kleben Sie mit dünnflüssigem Plastikkleber, der kapillar in die Fuge zieht. Die Fotoätzteile des Innenraums kleben Sie mit Sekundenkleber; die Fahrwerksstreben aus Metall entfetten und über eine Grundierung (Primer) lackieren, sonst hält die Farbe auf dem Metall nicht. Die großflächige Kanzelverglasung ist das wichtigste optische Element — maskieren Sie die Rahmen und spritzen Sie mit der Airbrush, notfalls mit einem Maskierset. Innenraum und Figuren fertigstellen und lackieren, bevor Sie die Kanzel schließen.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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