Folien zum Maskieren der Kanzel und der Hoheitszeichen der Focke-Wulf Fw 190 A-8 im Maßstab 1:48. Zwei Masken der Verglasung und zwei Masken für die Kennzeichnung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Kanzel der Focke-Wulf gehört zu den am besten gelösten Verglasungen ihrer Zeit. Die Haube verschob sich auf Schienen nach hinten, die Frontscheibe war gepanzert, und der Pilot saß hoch und mit guter Sicht über die kurze Nase. Bei der Version A-8 kam zudem unter die Kopfstütze eine Zusatzpanzerung, sodass der hintere Teil der Verglasung eine andere Kontur erhielt als bei älteren Gestalten. Ein Modell verrät sich gerade in diesem Bereich am leichtesten, wenn die Rähmchen abgetan werden.
Darin liegen ein Paar Folien für die klare Verglasung, eine für ihre Außenseite und eine für die zur Kanzel gewandte Seite, und dazu zwei Masken für die Kennzeichnung. Die innere Seite lohnt sich bei einer Schiebekanzel vor allem dann, wenn die Kanzel offen gebaut wird. Das zurückgeschobene Teil ist dann von unten wie von oben zu sehen, und ein unbehandeltes Inneres der Rähmchen verrät die Abkürzung sofort.
Der Zeitpunkt entscheidet darüber, ob die Kante scharf bleibt. Die Maske gleich nach dem Auftrag abzunehmen ist verlockend, doch nicht getrocknete Farbe zieht sich hinter der Folie und die Kante wellt sich. Sie dagegen tage- und wochenlang am Modell zu lassen ist der schwerere Fehler: Ausgehärteter Lack bildet um den Rand eine feste Brücke, und die Maske reißt beim Abgehen eine Farbfaser samt einem Stück Fläche mit. Das beste Fenster liegt in der Größenordnung von Stunden, wenn die Oberfläche grifftrocken, aber noch nicht voll ausgehärtet ist. Die Folie wird langsam und über sich zurück abgenommen, nicht senkrecht nach oben.
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