Die Miniatur des zweiten Panzersoldaten aus der Szene mit der Munition in 1:48 bildet das Gegenstück zur ersten Haltung und erzählt erst mit ihr zusammen das ganze Bild.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Während die erste Haltung des Motivs in der unteren Lage arbeitet, ist die Zwei als ihr Gegenstück gestaltet. Erst die Verbindung beider Gestalten gibt der Szene Sinn, denn der Betrachter denkt sich die Richtung der Bewegung des weitergereichten Gegenstands und den Abstand zwischen den Händen dazu. Allein leistet sie dort gute Dienste, wo ein Mann am Fahrzeug ohne weitere Tätigkeit passt, etwa an einer offenen Luke.
Ein Panzermodell hat für sich allein keinen Maßstab, den das Auge erkennen würde. Sobald eine menschliche Silhouette hinzukommt, beginnt das Fahrzeug wirklich mächtig zu wirken, und der Betrachter schätzt seine Höhe sofort ein. Bei den hohen Maschinen der zweiten Kriegshälfte ist dieser Unterschied besonders auffällig, denn die obere Kante des Turms reicht einem erwachsenen Mann weit über den Kopf. Eine einzige Gestalt tut für die Wirkung der Vitrine damit mehr als ein weiteres Zubehör auf der Wanne.
Säubern Sie die Miniatur, befestigen Sie sie auf einem provisorischen Halter und streichen Sie erst dann, sonst entgehen Sie Fingerabdrücken in der frischen Schicht nicht. Gehen Sie von unten nach oben vor und lassen Sie das Gesicht zum Schluss, wenn Sie eine ruhige Hand haben. Glanzlack verwenden Sie nur punktuell auf den Augen und auf den Metallteilen, die ganze Gestalt soll matt bleiben.
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