Heinkel He 219 A-7 Uhu ist ein Kunststoffbausatz von Tamiya im Maßstab 1:48 — der deutsche Nachtjäger mit Radar, Bugradfahrwerk und Schleudersitzen. Die Packung enthält ein Metallteil für den Cockpitboden, das zugleich als Ballast dient, zwei Besatzungsfiguren und Nassschiebebilder für drei Maschinen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Spritzguss-Kunststoffbausatz des deutschen Nachtjägers Heinkel He 219 A-7 Uhu im Maßstab 1:48 vom Hersteller Tamiya. Die Form stammt aus den 1990er Jahren, gehört aber zu den am besten baubaren Bausätzen der He 219 in dieser Größe — die Teile passen und der Bau geht auch ohne Spachtel glatt von der Hand. Bemerkenswert ist das Metallteil aus Cockpitboden und Bugradschacht, das zugleich als Ballast dient, sodass das Modell sicher auf dem Bugrad steht. In der Packung liegen zwei Besatzungsfiguren, Nassschiebebilder für drei Markierungsvarianten und Baualternativen: Landeklappen oben oder unten, offene oder geschlossene Kühlklappen der Motoren und eine mehrteilige Kanzelverglasung. Die charakteristischen Radarantennen am Bug, das sogenannte Hirschgeweih, liegen dem Bausatz bei — sie sind allerdings fein und zerbrechlich und verlangen vorsichtige Handhabung.
Die He 219 Uhu war eines der technisch interessantesten Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs. Sie war das erste in Serie eingesetzte Militärflugzeug mit Schleudersitzen — Druckluft schleuderte beide Besatzungsmitglieder heraus, außergewöhnlich in einer Zeit, in der man aus der brennenden Maschine von Hand absprang. Sie war zugleich das erste deutsche Serienflugzeug mit Bugradfahrwerk. Am Bug trug sie ein Radar mit einer auffälligen Antennenanlage, die man ihres Aussehens wegen Hirschgeweih nannte. Und vor allem: Die Version A-7 führte die schräg nach oben gerichteten Kanonen der Schrägen Musik mit — die Rohre saßen schräg aufwärts im Rumpfrücken verborgen. Der Nachtjäger schob sich unbemerkt unter den Bomber, der ihn nicht sah, und feuerte nach oben in dessen Unterseite. Dazu kamen weitere Kanonen in den Flügelwurzeln und in der unteren Waffenwanne. Trotz ihrer Wirksamkeit wurde die Uhu nur in kleinen Stückzahlen gebaut.
Geklebt wird mit dünnflüssigem Plastikkleber. Cockpit und beide Sitze vor dem Schließen des Rumpfes fertigstellen — durch die Verglasung ist viel zu sehen. Das Metallteil gründlich einkleben, am besten mit Plastikkleber und Sekundenkleber zugleich. Tragen Sie einen Primer auf und spritzen Sie die typische Nachtjagdtarnung (helle wie gefleckte Grautöne) mit der Airbrush; das feine Fleckenmuster entsteht bei gedrosseltem Druck aus kurzer Distanz. Die Antennen erst ganz zum Schluss montieren, nach den Nassschiebebildern und dem Schlusslack, sonst brechen sie ab.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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