Vorgeformte Masken für die Kanzel des Sturzkampfbombers Junkers Ju 87D im Maßstab 1:48. Sie folgen dem Sprossenwerk der Haube und sind an die Klarteile des Bausatzes von Italeri angepasst.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Junkers Ju 87 prägte sich mit der Sirene am Fahrwerksbein und dem steilen Sturzangriff ein, doch das Flugzeug, das so Polen und Frankreich niedergedrückt hatte, war 1942 bereits veraltet. Die Antwort war die Reihe D, bei der die Konstrukteure den kantigen Bug durch den Motor Jumo 211J mit tieferer Verkleidung ersetzten, die Verglasung der Kanzel in eine fließendere Form brachten und die Bombenlast erhöhten. Über der Ostfront dienten diese Maschinen bis zum Kriegsende, oft nur noch nachts oder in der Rolle des Panzerzerstörers mit Kanonen unter den Flügeln. Charakteristisch blieb der verglaste Käfig über beiden Männern der Besatzung, den das Modell getreu geformt wiedergibt.
Das Sprossenwerk der Stuka-Kanzel gehört zu den dichtesten, das bei einmotorigen Flugzeugen jener Zeit vorkam, und es von Hand zu ziehen ist eine Geduldsprobe. Die beiliegenden Teile werden auf das Glas gelegt, fügen sich zwischen die Sprossen und gehen nach dem Lackieren samt der Farbschicht ab, die an ihnen haften geblieben ist.
Die Rahmen der Stuka sind am Modell meist dünn, es lohnt sich also, die Farbe in mehreren dünnen Schichten aufzutragen statt in einer starken, die gern unter den Rand der Maske läuft. Zum Abnehmen eignet sich am besten die Spitze eines scharfen Messers oder ein Zahnstocher, nicht der Fingernagel, damit der Rahmen keine Kratzer bekommt.
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