Bausatz des italienischen Supersportwagens Lamborghini Murciélago im Maßstab 1:24. Zwölfzylinder, Allradantrieb und Scherentüren, also alles, was die Marke zur Marke macht.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Murciélago kam 2001 als erstes vollständig neues Modell, das bereits unter deutscher Führung der Marke entstand, und löste den legendären Diablo ab. Im Heck saß ein Zwölfzylinder mit über sechs Litern Hubraum, er trieb alle vier Räder an und leistete in der späteren Version über sechshundert Pferdestärken. Der Name stammt von einem Kampfstier, der nach spanischer Überlieferung Dutzende Stiche überlebte und deshalb verschont wurde; zum Automobilhersteller passte er vollkommen.
Die Karosserie verbindet scharfe Kanten mit ausstellbaren seitlichen Lufteinlässen, die sich je nach Motortemperatur ausfuhren. Die Türen öffnen nach oben und das Heck beherrscht ein Gitter über dem Motorraum. Gebaut wurde der Wagen bis 2010, und er gehörte zu den letzten Lamborghini, die mit handgeschaltetem Getriebe angeboten wurden.
Ein Wagen dieser Art steht und fällt mit dem Lack. Die scharfen Kanten der Karosserie verzeihen keine zu dicke Schicht, belohnen dafür aber geduldiges Schleifen zwischen den Aufträgen und das abschließende Polieren.
Der Maßstab 1:24 ist bei Personenwagen der verbreitetste, das fertige Modell fügt sich also ohne störenden Größenunterschied zwischen die übrigen Automobile in der Vitrine. Der lange Zwölfzylinder erlaubt es zudem, den Wagen auch mit abgenommener Heckabdeckung auszustellen.
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