Die gerundete Haube des Thunderbolt im Maßstab 1:72 verlangt einen genauen Zuschnitt, dieses Set bringt ihn für die Außenseite des Glases. Angepasst an das Teil aus dem Bausatz von Tamiya.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die gerundete einteilige Kanzelhaube bekam der Thunderbolt erst im Lauf der Fertigung der Reihe D, und sie veränderte das Flugzeug bis zur Unkenntlichkeit. Der Rücken, der sich von der Kanzel bis zum Seitenleitwerk zog, verschwand, und der Pilot sah zum ersten Mal, was hinter seinem Heck geschah, was im Kampf mit deutschen Jägern über das Leben entschied. Die Waffen blieben gleich: vier Maschinengewehre in jeder Flügelhälfte, zusammen acht Läufe im Kaliber 12,7 mm mit gewaltigem Munitionsvorrat. Mit dieser Bewaffnung und der gepanzerten Kanzel eignete sich die Maschine hervorragend für Angriffe auf Bodenziele, wo sie die meisten ihrer Erfolge sammelte.
Es gibt zwei Ausführungen dieses Sets, denn die einzelnen Bausatzhersteller geben der gerundeten Haube nicht ganz dieselben Konturen. Diese Variante rechnet mit dem Teil aus der Form, die Tamiya verwendet. Der Unterschied beträgt oft ein Zehntelmillimeter in der Breite des Rahmens, doch gerade der entscheidet darüber, ob die Maske sitzt oder übersteht.
Nach dem Lackieren wird die Folie in spitzem Winkel abgenommen, und darunter bleibt sauberes Glas ohne den matten Schleier, der entsteht, wenn der Rahmen mit dem Pinsel gemalt wird und die Farbe überläuft. Der Bausatz gehört selbstverständlich nicht dazu, ebenso wenig Farben und Verdünner. Wer aber einmal versucht hat, eine Kanzel im Maßstab 1:72 von Hand zu maskieren, greift beim zweiten Mal gleich hierzu.
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