Satz farbiger dreidimensionaler Instrumentenpanels 1:72 für das Flugboot Short Sunderland Mk.I, gedacht für den italienischen Bausatz Italeri 1302.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Short Sunderland wuchs aus dem zivilen Verkehrsflugboot Empire heraus und diente ab 1938 beim RAF Coastal Command. Der viermotorige Riese überwachte die Geleitzugrouten über dem Atlantik, jagte U-Boote mit Wasserbomben und hielt in der Luft lange Stunden durch, denn die Besatzung hatte an Bord Kojen und einen Kocher. Deutsche Besatzungen nannten sie wegen der dichten Abwehrbewaffnung fliegendes Stachelschwein. Die erste Serienversion Mk.I trug noch weniger Maschinengewehre als die späteren Ausführungen und unterschied sich von den Nachfolgern auch in der Anordnung des Arbeitsplatzes der Piloten, auf den dieser Satz zielt. Der Zielbausatz ist Italeri 1302.
Es handelt sich weder um Ätzteile noch um Resin, sondern um ein in mehreren Schichten gedrucktes Element, das mit Wasser aufgelegt wird. Die Farbigkeit der Instrumente ist ab Werk gelöst, das langwierige Tupfen der Zifferblätter entfällt also. Der Pilotenraum der Sunderland ist weitläufig und am Modell gut zugänglich, was der Hauptgrund dafür ist, dass sich eine solche Ausstattung darin überhaupt lohnt. Erbauer von Wasserflugzeugen lassen zudem gern die Einstiegsöffnungen offen, dann ist jedes Zifferblatt in Augennähe.
Der Satz zielt auf Modellbauer, die ein großes Wasserflugzeug mit offener Pilotenkabine bauen und unter der Verglasung etwas anderes haben wollen als einfarbigen Kunststoff. Der übrige Raum des Rumpfes, also Kojen, Kocher und Schützenstände, bleibt Aufgabe für anderes Zubehör.
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