Drei Maschinengewehre Vickers K aus Resin mit Lafetten für die Abwehrstände des Bombers Handley Page Hampden. Maßstab 1:48, entworfen für die Bausätze von ICM.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Handley Page HP.52 Hampden flog am 21. Juni 1936 zum ersten Mal und gehörte ab 1938 neben Wellington und Whitley zu den Stützen der Bomberluftwaffe der RAF. Ein Rumpf von kaum einem Meter Breite trug ihr den Beinamen Flying Suitcase ein, also fliegender Koffer, und bedeutete zugleich, dass die Besatzung die Abwehr gegen Jäger mit von Hand geführten Waffen in offenen Feuerständen über und unter dem Rumpf besorgen musste.
Das Set trägt drei vollständige Maschinengewehre Vickers K samt Lafetten, also genug für die von Hand geführten Stände des Modells und noch mit einer Rücklage für einen misslungenen Schnitt. Die gasbetriebene Waffe der britischen Luftstreitkräfte zeichnete sich durch eine Schussfolge um tausend Schuss in der Minute und das auffällige Trommelmagazin über dem Verschlussgehäuse aus; beides ist an den Abgüssen lesbar ausgeführt und gibt den offenen Schützenständen nach dem Bemalen eine Glaubwürdigkeit, die gespritzter Kunststoff nicht bietet.
Legen Sie die Abgüsse vor dem Bau in warmes Wasser mit Spülmittel und lassen Sie sie abtrocknen, damit Spuren des Trennmittels verschwinden. Die Angüsse trennen Sie mit einer feinzahnigen Säge ab, den Schnitt ebnen Sie mit einem Schleifschwamm und den Lauf prüfen Sie gegen das Licht, ob er gerade ist. Ein Stahlgrau mit leichtem trockenem Pinsel an den Kanten genügt, damit die Waffe gebraucht aussieht. Der Lauf verträgt dann einen etwas dunkleren Ton als das Verschlussgehäuse.
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