Sieben Gipsabgüsse mit einer Buddha-Statue und begleitenden Elementen für eine vietnamesische Szene im Maßstab 1:35. Eine markante Dominante, um die sich ein ganzer Auftritt bauen lässt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die vietnamesische Landschaft war mit kleinen Heiligtümern und Statuen übersät, die der Krieg einfach umfloss. Gerade ein solches Element leistet der Szene einen riesigen Dienst: Es gibt ihr die Geografie, die sonst allein die Palmen tragen müssten, und schafft zugleich eine Spannung zwischen der ruhigen Statue und der Technik, die an ihr vorbeifährt. Der Betrachter hat zudem etwas, woran er sich hält, denn das Auge braucht im Auftritt einen festen Punkt.
Die Packung bilden sieben Gipsabgüsse. Gips verhält sich anders als Kunstharz: Er ist weicher, lässt sich nachschleifen und nachschaben, ist aber auch spröder und springt beim Fall. Die Oberfläche saugt stark, daher werden die Abgüsse vor dem Bemalen zuerst mit verdünntem Dispersionskleber oder Grundfarbe getränkt, sonst schlucken sie eine unangemessene Menge Lack.
Das steinerne Aussehen entsteht besser durch Schichten als durch eine Farbe. Bewährt haben sich ein heller Grund, ein dunkler Wash in die Vertiefungen und ein trockener Pinsel auf den Kanten, ergänzt um einen grünlichen Hauch dort, wo Wasser herabläuft. Alles ist für den Maßstab 1:35 geschaffen. Die Gipsoberfläche kommt einem solchen Schichten außerordentlich entgegen, denn der Wash zieht gleichmäßig in sie ein und hinterlässt keine scharfen Ränder wie auf glattem Kunstharz.
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