Feiner Grasbruch im braunen Erdton, Dose mit Streusieb. Volumen 945 cm3.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Erdton dieses feinen Bruchs ist nicht für den Rasen bestimmt, sondern für Stellen, an denen das Gras verliert: ausgetretene Pfade, die Umgebung von Toren, Flächen unter Bäumen, Feldränder nach dem Pflügen. An einer Landschaft ohne diese braunen Flächen ist etwas maschinell Grünes, und das Auge erkennt es, bevor es benennen kann, warum.
Das Material ist in einem Behälter mit Sieb, es lässt sich also gleichmäßig und in dünner Schicht direkt an die Stelle streuen. Das Umschütten aus einem Tütchen entfällt, bei dem der Bruch immer auch dort landet, wo er nicht hingehört. Für das schrittweise Schichten von Tönen ist das eine entscheidende Erleichterung, denn die Übergänge lassen sich portionsweise aufbauen.
Die Füllung hat 945 cm3, also deutlich mehr als Beutelpackungen desselben Materials. Die feine Fraktion eignet sich auch als erste Schicht unter gröberem Bruch, auf der dann die Struktur des Bewuchses aufgebaut wird. Typische Aufgaben:
Der häufigste Fehler beim Aufbau der Oberfläche ist, alles auf einmal zu schütten. Das Material hält dann nur oben, unten bleibt es lose, und die Fläche sieht aus wie ein Teppich mit scharfem Rand. Besser arbeitet man in drei Schritten: eine dünne Schicht auftragen, durchtränken, trocknen lassen und erst dann eine weitere in leicht abweichendem Ton hinzufügen. Das Ergebnis hat Tiefe und verträgt auch das spätere Ergänzen höherer Gräser.
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