Szeneriekleber in der Packung zu 473 ml. Er durchdringt loses Material, verbindet es mit der Unterlage und trocknet matt auf, das Aussehen der Oberfläche ändert er also nicht.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Bei losen Materialien ist der Kleber die tückischste Stelle. Ein falsch gewählter trocknet zu einer glänzenden Kruste, klebt die Körnchen zu Klumpen und macht aus lockerem Bewuchs eine zusammengelaufene Masse. Ein Mittel für Szenerie arbeitet umgekehrt: Es durchdringt die Schicht bis zur Unterlage, fixiert sie unten und lässt weder Glanz noch gelben Film zurück.
Die Fläche wird zuerst mit Wasser und einer Spur Spülmittel angefeuchtet. Ohne das rutscht der Kleber über das trockene Material und zieht sich zu Tropfen, statt einzudringen. Erst dann wird das Mittel mit der Pipette oder dem Zerstäuber aufgebracht, bis die Schicht in ganzer Tiefe nachdunkelt. Es trocknet langsam, bis dahin berührt man die Fläche besser nicht, denn zusammengedrückter Bewuchs richtet sich nicht mehr auf.
Die Packung zu 473 ml reicht für eine große Fläche, denn das Mittel wird gewöhnlich mit Wasser verdünnt. In den Zerstäuber passt eher eine dünnere Mischung, auf Schotter das unverdünnte Mittel. Den Rest hält man verschlossen, damit der Hals nicht verklebt.
Zwei Dinge verderben das Ergebnis am häufigsten. Erstens zu wenig Mittel: Die Oberfläche sieht fixiert aus, der untere Teil der Schicht bleibt lose und bei der ersten Berührung reißt eine ganze Insel ab. Das zweite ist die Arbeit am Hang, wo das Mittel nach unten läuft und oben nichts bleibt. Auf schräge Flächen trägt man es in kleineren Abschnitten von oben nach unten auf und lieber zweimal.
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