Hohles Styrolrohr mit einem Außendurchmesser von 5,5 mm. Das freie Innere erlaubt eine teleskopische Verbindung mit einem dünneren Profil derselben Reihe.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das runde Hohlprofil hat gegenüber dem vollen Stab einen entscheidenden Vorzug: Das Innere bleibt frei, das Ende kann also etwas aufnehmen. In das Rohr wird ein dünneres Stück derselben Reihe geschoben, und es entsteht eine teleskopische Verbindung, mit der sich ein Mast verlängern, ein abgestufter Schornstein zusammensetzen oder eine Rohrmündung andeuten lässt, ohne dass Sie bohren müssten.
Die dünne Wand verträgt Druck schlecht. Drücken Sie deshalb nicht von oben mit dem Messer, sondern drehen Sie das Rohr gegen die aufgelegte Klinge, bis die Rille rundherum zusammentrifft – das Material trennt sich dann von selbst und der Querschnitt bleibt rund. Den Grat im Inneren entfernt ein Kegelsenker, den Sie zwischen den Fingern drehen. Ein gequetschtes Ende bekommen Sie nicht mehr in die ursprüngliche Form zurück.
Rechnen Sie beim Kleben damit, dass das Lösemittel die Wand rundherum aufweicht; ein Überschuss zeigt sich als Einfallstelle, die der Lack noch betont. Sicherer ist es, den Kleber auf die Innenfläche der Verbindung aufzutragen und die Teile fixiert zu lassen, bis das Lösemittel entwichen ist. Wer eine vollkommen rechtwinklige Mündung will, spannt das Rohr in eine Wäscheklammer und schleift das Ende auf einer Glasplatte mit aufgezogenem Schleifpapier nach.
Heben Sie übrig gebliebene kurze Stücke auf; als Distanzringe oder Hülsen verstärken sie jeden Zapfen, der rechtwinklig halten soll.
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