Die Veröffentlichung Short Stirling von Alan W Hall, gewidmet dem ersten viermotorigen Bomber der Royal Air Force.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das Buch bringt den schweren Bomber nahe, der als erster des berühmten britischen viermotorigen Trios zu den Kampfstaffeln kam. Der Autor ist Alan W Hall. Der Titel gehört in die Bibliothek und nicht auf den Modellbautisch zwischen die Teile, auch wenn er gerade Modellbauern ein wertvolles Bild von den Formen und vom Einsatz der Maschine gibt.
Die Vorgabe verlangte, dass das Flugzeug in die vorhandenen Hangars passt, und so bekam es eine verhältnismäßig kurze Spannweite. Die Folge war eine geringe Gipfelhöhe, wegen der die Stirling in den Verbänden unter den übrigen flog und ein dankbares Ziel war. Das hohe, verwickelte Fahrwerk wurde ebenso zu ihrem Erkennungsmerkmal wie der lange, durch Schotten unterteilte Bombenschacht, wegen dessen sie die schwersten Bomben nicht mitnehmen konnte. Die Besatzungen schätzten dennoch ihre Festigkeit und ihre für eine so große Maschine überraschende Wendigkeit.
Als sie in der Bomberrolle von leistungsfähigeren Typen abgelöst wurde, fand sie Verwendung als Schleppmaschine für Lastensegler und als Transport- und Absetzflugzeug. In dieser Gestalt griff sie in die Landung in der Normandie wie in spätere Luftlandeunternehmen ein, was sie auch für Erbauer von Dioramen zu einem interessanten Thema macht. Die letzten Stücke flogen kurz nach dem Krieg aus, es blieben also nur wenige gegenständliche Zeugnisse erhalten.
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