Sikorsky S-55 und Westland Whirlwind von Adrian M. Balch beschreibt den amerikanischen Hubschrauber und seine britische Lizenzversion.
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Adrian M. Balch verband in einem Band die amerikanische Maschine und ihren Lizenznachkommen aus britischen Fertigungshallen. Der Kunde erhält einen gedruckten Titel, kein Set zum Bauen.
Die S-55 brachte eine Anordnung, die sich als Wendepunkt erwies: Der Motor wanderte in den Bug und trieb über ein Getriebe nach oben den Rotor an, sodass der ganze Kabinenraum für Fracht oder für Fahrgäste frei blieb. Zum ersten Mal entstand so eine Drehflüglermaschine, mit der sich ernsthaft als Verkehrsmittel rechnen ließ. Sie bewährte sich beim Abtransport Verwundeter wie beim Absetzen von Soldaten, und ihre Fähigkeiten bemerkte rasch auch Europa. In Großbritannien fertigte sie unter dem Namen Whirlwind die Firma Westland, die den späteren Versionen einen Turbinenantrieb gab. Die britischen Maschinen dienten bei der Flotte der Rettung über See und der U-Boot-Bekämpfung, und sie fehlten auch nicht in den Farben, die für die Beförderung von Mitgliedern der königlichen Familie bestimmt waren.
Der Band ist nützlich für Modellbauer, die die Kolben- und die Turbinenausführung und ihre äußeren Unterschiede auseinanderhalten wollen. Er spricht auch Interessenten an den Anfängen des praktischen Hubschrauberbetriebs auf beiden Seiten des Atlantiks an. Er eignet sich zudem als Überblick darüber, wie sich die Drehflüglertechnik im gewöhnlichen Dienst durchsetzte.
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