Platte 15 x 30 cm mit 1,0 mm Stärke und tiefen Rillen im Abstand von 2,5 mm. Gröbere Bretteraufteilung für Scheunen, Zäune und große Tore.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Auf der einen Millimeter starken Platte wechseln sich Rillen in V-Form im Abstand von 2,5 mm ab, jede davon greift 0,45 mm tief. Die tiefere Gravur verträgt einen stärkeren Farbauftrag, und die Fugen bleiben auch nach dem Pigmentieren und Einstauben sichtbar.
Die umgerechnete Brettbreite ergibt in 1:24 60 mm, in 1:35 87 mm und in 1:48 120 mm. Das entspricht Bohlen, wie sie für Scheunentore, Koppelzäune und die Verschalung landwirtschaftlicher Gebäude verwendet wurden. In kleinen Maßstäben wächst das Brett auf achtzehn bis zweiundzwanzig Zentimeter, also auf eine breite Bohle.
Bevor Sie das Blatt zuschneiden, halten Sie es an das Gebäude oder an eine Figur. Auf die Höhe einer üblichen Tür sollten etwa zwanzig Rillen entfallen, bei einem Scheunentor weniger; sind es deutlich weniger, suchen Sie nach einer dichteren Teilung.
Bretter wirken glaubwürdig, wenn sie nicht vollkommen gerade sind. Mit der Skalpellspitze schlägt man feine Kerben und Astlöcher in das Holz, die Plattenkante lässt sich unregelmäßig ausbrechen und einige Bretter tiefer einlassen. Den Untergrund bildet eine braungraue Grundierung, darüber kommt eine getupfte Schicht in einem helleren Ton und zuletzt eine Lasur, die in die Fugen läuft. Das ergraute Holz eines alten Gebäudes gelingt gut mit einem leichten, senkrecht geführten Auftrag verdünnter weißer Farbe.
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