Die abschließende vierte Figur der britischen Marschvierergruppe in 1:48 beschließt die Kolonne und eignet sich gerade für deren Ende, wo der Schritt am wenigsten abgestimmt ist.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Vier in der Bezeichnung beschließt die Grundvierergruppe britischer Infanteristen auf der Verlegung. In der Szene bewährt sie sich am Ende des Zuges, wo die Bewegung am wenigsten abgestimmt ist und wo sich die Gestalt eine gelösere Haltung erlauben kann als die Männer an der Spitze. Die Kolonne endet so nicht abgeschnitten, sondern klingt aus, und das ist genau der Eindruck, um den es im Bild geht.
Bei einer Kolonne entscheidet der Rhythmus. Verteilen Sie die Gestalten ungleichmäßig, wechseln Sie die Lücken zwischen ihnen und drehen Sie die ganze Gruppe leicht schräg zum Rand des Sockels, damit der Zug das Auge des Betrachters in die Tiefe führt. Ein erhöhter Bankett, eine Fahrspur und ein paar Grashalme tun für den Eindruck von Raum mehr als eine weitere Figur. Bewährt hat sich auch, vor der ersten Gestalt freien Platz zu lassen.
Die britischen Verbände in Frankreich im Jahr 1940 bewegten sich durch eine Landschaft voller niedriger Raine, Alleen und Dörfchen mit verputzten Häuschen. Eine solche Umgebung baut sich in der Miniatur leicht und verlangt keinen großen Sockel. Ein interessantes Paar bilden marschierende Männer und ein unbewegtes ziviles Fuhrwerk oder ein Nutztier am Weg, denn Ruhe und Bewegung heben einander gegenseitig hervor.
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