Spritzgussrahmen für die Messerschmitt Bf 109E-3 im Maßstab 1:48. Die Schachtel bietet den Kunststoff, das ergänzende Material wählt der Erbauer nach eigenem Ermessen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Bf 109E-3 stand bereits im Herbst 1939 in der ersten Linie und durchlief die Feldzüge über Polen, Norwegen und Frankreich. In den Flügel passten Kanonen MG FF, deren langsames Geschoss die Piloten zwang, auf kurze Entfernung zu schießen, und über dem Motor trug sie zwei Maschinengewehre. Die Kanzel hatte noch die ältere, schlechter verglaste Rahmung, und hinter ihr fehlte die Panzerplatte, die erst spätere Erfahrungen erzwangen. Einige Dutzend Stück kaufte die Schweiz, wo die Flugzeuge auch nach dem Krieg im Dienst blieben und bis heute zu den meistfotografierten Emils überhaupt gehören.
Sie bekommen die bloßen Spritzgussrahmen. Der Satz rechnet nicht damit, dass der Kunde eine vollständige Ausstattung mitnimmt, Messingblech, Kanzelmasken und Nassschiebebilder finden sich also nicht darin. Ebenso gut dienen die Rahmen als Teilequelle für den Umbau auf einen der ausländischen Betreiber des Typs.
Auch das beste Messingteil besteht nicht, wenn die Farbe darauf nicht hält. Die Oberfläche ist glatt, von den Fingern fettig und hat keine Pore, in die sich der Farbton verbeißen könnte, deshalb wird das Ätzteil mit einem Entfetter gewaschen und mit einer Grundierung gespritzt. Spritzgusskunststoff verzeiht diese Vorbereitung und nimmt die Farbe auch ohne Untergrund an. Das ist einer der Gründe, warum ein Bau rein aus Kunststoff schneller endet, wenn auch um den Preis kleiner Kompromisse in der Dicke der feinsten Partien.
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