MiG-29 Fulcrum — frühe Version (9-12), 1:48, Great Wall Hobby ist ein spritzgegossener Kunststoffbausatz des sowjetischen leichten Jägers in seiner ursprünglichen Serienform, mit Fotoätzblech, kompletter Bewaffnung und Nassschiebebildern für drei Maschinen. Ein Typ, der von 1988 bis 2003 auch bei der NVA und danach in der deutschen Luftwaffe flog.
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Spritzgegossener Kunststoffbausatz des sowjetischen Jägers MiG-29 in der frühen Serienversion 9-12 im Maßstab 1:48 von Great Wall Hobby — einer modernen chinesischen Marke, die Rezensenten zur Spitze bei Formgenauigkeit und feinen Gravuren zählen. In der Schachtel finden Sie grauen Kunststoff auf mehreren Gussästen, einen klaren Gussast für die Kanzelhaube, Fotoätzblech (unter anderem für den Schleudersitz) und reiche Nassschiebebilder mit drei Schemata sowjetischer und russischer Maschinen samt kompletten technischen Beschriftungen für Zelle und Bewaffnung. Enthalten ist die volle Kampfbeladung: Lenkflugkörper kurzer und mittlerer Reichweite (R-60, R-73, R-27) und Zusatztanks. Klappen, Querruder, Vorflügel und Ruder sind separat, sodass sich das Modell in lebendiger Stellung bauen lässt.
Die MiG-29 ist ein zweimotoriger leichter Frontjäger der vierten Generation, der Mitte der 80er Jahre in Dienst kam. Berühmt wurde sie für ihre außergewöhnliche Wendigkeit im Kurvenkampf und die Fähigkeit, von unbefestigten und behelfsmäßigen Plätzen zu operieren — die Haupteinläufe schließen sich beim Rollen und Landen mit Klappen gegen das Ansaugen von Fremdkörpern, die Triebwerke atmen über Jalousien auf der Oberseite der Flügelübergänge. Die Version 9-12 ist die frühe Serienform: sie hat einen schlanken Rücken hinter der Kanzel. Die spätere 9-13 bekam einen deutlich ausgebeulten Rücken (mit dem Spitznamen Fatback) mit weiterem Kraftstofftank und aktivem Störsender — am Rückenprofil erkennt man beide Versionen sofort. Für deutsche Modellbauer ist das ein Heimatthema: die NVA übernahm die MiG-29 im Jahr 1988 (zwanzig Einsitzer der Version 9-12A und vier zweisitzige Schulflugzeuge), nach der Wiedervereinigung flog die deutsche Luftwaffe sie als MiG-29G weiter und musterte sie 2003 aus; danach gingen die Maschinen nach Polen, wo der Typ noch heute fliegt.
Der Bausatz ist eher wegen seines Umfangs als wegen der Schwierigkeit für Erfahrenere gedacht — er passt gut, aber es sind viele Teile. Mit dünnflüssigem Kapillarkleber fügen, zuerst Kanzel und Fahrwerksschächte fertigstellen und bemalen. Vor dem Bemalen Primer auftragen, die Tarnung mit der Airbrush spritzen — typisch ist zweifarbiges Grau mit weichen Übergängen. Die Kanzelhaube verlangt sorgfältiges Maskieren; vor den Nassschiebebildern mit Glanzlack überlackieren, danach mit Mattlack vereinheitlichen. Kräftig grüne Innenräume und ein feiner Panel-Liner in den Gravuren geben dem Modell Tiefe.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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