Sechs Töne der amerikanischen Marinefliegerei und der Marineinfanterie aus der Zeit auffälliger, gut sichtbarer Anstriche vom Kriegsende bis in die siebziger Jahre.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Trägerflugzeuge der amerikanischen Marine durchliefen nach 1944 zwei deutliche Abschnitte, und beide verband eines: Niemand versuchte, das Flugzeug zu verbergen. Zuerst das flächendeckende dunkle Blau, in dem die Maschine gegen die Wasserfläche zwar verschwand, gegen den Himmel aber leuchtete. Ab Mitte der fünfziger Jahre löste es die Verbindung grauer Oberflächen und weißer Unterseite ab, ergänzt um satt orange Zeichen. Erst in den achtziger Jahren traten matte graue Anstriche an, und diese auffällige Ära endete.
Das dunkle Blau passt auf Skyraider, Panther, Cougar und auf die Tigercat. Die spätere grauweiße Verbindung gehört Maschinen wie Phantom II, Intruder, Corsair II, Tomcat, Skyhawk oder Crusader. Das Orange eignet sich für Schul- und Rettungsflugzeuge, und ohne das Schwarz kommt praktisch keines von ihnen aus.
Anders als bei der Bodentechnik eignet sich hier Maskierband. Die Grenze zwischen Grau und Weiß verlief bei Trägerflugzeugen als scharfe Linie entlang der Kante von Rumpf und Flügel, ein weicher Übergang fand nicht statt.
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