Britische Linieninfanterie der Napoleonischen Kriege im Maßstab 1:72. Rote Röcke, Tschako und eine geschlossene zweigliedrige Linie geben der Szene genau jene militärische Masse, die eine Landschaft allein nie hat.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Infanterie, die zwischen 1808 und 1815 auf der Iberischen Halbinsel und bei Waterloo entschied, unterschied sich von ihren Gegnern im Aufbau des Gefechts. Während die kontinentalen Heere tiefe Kolonnen aufstellten, hielten die Briten eine entwickelte zweigliedrige Linie und setzten auf eine Salve aus kurzer Entfernung, gefolgt vom Bajonettangriff. Das Set hält die Mannschaft in gewöhnlicher Felduniform fest, also im Rock mit farbigen Aufschlägen, mit ledernem Tornister und der Muskete Brown Bess.
Soldaten in geschlossenem Verband tragen eine Information, die ein Einzelner nicht vermittelt: die Breite der Front. Sobald auf der Unterlage eine Reihe gleich hoher Gestalten erscheint, bekommt das Diorama zugleich Tiefe und Maßstab, denn das Auge misst an ihnen die Entfernung zum Gebäude und zur Geschützstellung im Hintergrund ab. Wir empfehlen deshalb, einen Teil der Mannschaft in der Vorwärtsbewegung und einen Teil in Feuerstellung zu lassen.
Das Set ist zum Kleben und Bemalen bestimmt, es enthält die bloßen Gestalten ohne Sockel, Geländeelemente und Farben.
Es bewährt sich, den Verband auf eine leichte Anhöhe zu setzen, sodass seine ganze Länge zu sehen ist, und davor einige vereinzelte Schützen zu verteilen. Der Gegensatz zwischen geschlossener Form und lockerem Paar teilt sofort mit, wo das Hauptgefecht verläuft und wo nur ein vorgeschobener Schleier liegt.
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