Wo eine Mündung wirklich dünn aussehen soll, führt kein Weg am Metallröhrchen vorbei. Die Reihe beginnt bei 0,7 mm Außendurchmesser und reicht bis 10 mm, die Wandstärke liegt zwischen 0,25 und 0,45 mm, die Länge bei 305 mm. Erhältlich sind Ausführungen in Messing, Kupfer und Aluminium.
Daraus entstehen Geschützrohre, Auspuffe, Ansaug- und Hydraulikleitungen, Masten und Antennen. Ein dünneres Röhrchen lässt sich ins dickere schieben, Sie setzen also auch abgestufte oder teleskopierbare Elemente zusammen.
Es entscheidet die Wand. Ein Kunststoffrohr hat nach dem Absägen eine Wand um 0,6 mm, und das ist im Maßstab 1:48 ein Blech von fast drei Zentimetern. Ein Messingröhrchen mit 0,25 mm Wand entspricht etwa einem Zentimeter, die Mündung wirkt also ohne weiteres Ausdünnen glaubwürdig. Der zweite Grund ist Steifigkeit: Antennen und Masten aus Metall verbiegen sich beim Tragen der Vitrine nicht.
Messing ist das härteste der drei, bleibt gerade und lässt sich löten – die Wahl für Rohre, Masten und tragende Elemente. Kupfer ist nachgiebig, legt sich gut in einen Bogen und dient Leitungen und Schläuchen. Aluminium hat das geringste Gewicht und nach dem Polieren einen natürlichen Metallglanz, bleibt an Auspuffen und Ansaugrohren deshalb manchmal unlackiert.
Für einen abgestuften Auspuff oder einen teleskopierbaren Mast kaufen Sie zwei Größen, bei denen der Außendurchmesser des kleineren dem Innendurchmesser des größeren nahekommt. Ein Unterschied unter einem Zehntelmillimeter erlaubt das Aufschieben, und die Verbindung hält dann schon vor dem Kleben.
Geschützrohre und Auspuffe sind der häufigste Kaufgrund bei Fahrzeugen und Flugzeugen. Masten, Stützen und Leitungsführungen gehören zu Schiffsmodellen, wo Taue und Takelgarn anschließen. Für kantige Querschnitte nehmen Sie die Metallprofile, für Vollmaterial und Reduzierungen die Drähte und Rundstäbe.
Metallrohre und Auspuffe gehören zu den häufigsten Nachrüstungen an Kampffahrzeugen; dazu passen die Militärfahrzeug-Modellbausätze.