Maskierset für die Albatros D.III im großen Maßstab 1:32, ergänzt um Metallläufe. Es enthält vier Schablonen der Hoheitszeichen; eine Schablone der Kanzelhaube ist nicht darin, denn die Maschine hatte keine.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Albatros D.III kam Anfang 1917 zu den Frontverbänden und ihr Name ist mit dem Monat verbunden, den die britischen Besatzungen den blutigen April nannten. Der schmale untere Flügel mit einem Holm gab dem Piloten bessere Sicht nach unten, wurde aber zur Schwachstelle, wegen der im steilen Sinkflug einige Maschinen auseinanderbrachen. Der Rumpf war eine hölzerne Halbschale mit Sperrholzbeplankung und einem Reihenmotor von Mercedes im Bug.
Eine Verglasung im heutigen Sinn hat dieses Flugzeug nicht. Der Pilot sitzt in einem blanken Ausschnitt des oberen Rumpfteils und gegen den Fahrtwind schützt ihn höchstens ein niedriges Sichtschild an der Vorderkante. Es gibt also keinen Rahmen zum Nachzeichnen, kein Schiebe- oder Klappteil und nichts, was sich von innen maskieren ließe. Genau das erklärt, warum im Umschlag vier Bogen für die Hoheitszeichen liegen und kein einziger Schnitt für eine Kanzel.
Die Folie hält auf glattem Lack von selbst, vor dem Aufkleben genügt es also, die Oberfläche von Staub und Fett zu befreien. Die Metallteile entfettet man vor dem Bemalen mit Spiritus und setzt sie erst nach Abschluss des Auftrags, damit sie nicht beschädigt werden. Die Zeichen entstehen durch Spritzen, es entfällt also der silbrige Rand eines Nassschiebebildes ebenso wie das Risiko, dass sich unter dem Film die Struktur der Bespannung abzeichnet. Im großen Maßstab ist dieser Unterschied auf den ersten Blick zu sehen, denn die Kokarde am Flügel misst über drei Zentimeter und jede Unregelmäßigkeit ihres Randes sticht ins Auge.
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