Die reichste Metallausstattung der ganzen Gruppe: vier gedrehte Teile für Flügel- wie Rumpfwaffen, dazu Masken für das Glas und drei Zeichen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die frühe Ausführung des deutschen Jägers hatte die Bewaffnung auf zwei Stellen verteilt, und genau das macht dieses Set inhaltlich am reichsten. Über dem Motor saßen zwei schnellfeuernde Maschinengewehre im Kaliber 7,92 Millimeter und in jedem Flügel zudem eine Kanone im Kaliber 20 Millimeter, deren Mündung aus der Nasenkante ragte. Die Packung enthält deshalb vier Metallteile, zwei kurze Zapfen für das Rumpfpaar und zwei längere Läufe für die Flügelkanonen.
Diese zwei Waffen verhielten sich völlig anders. Das Maschinengewehr über dem Motor schoss schnell, genau und mit flacher Bahn, doch sein Geschoss machte nur ein Loch. Die Flügelkanone hatte eine langsame und fallende Granatenbahn, dafür riss ein einziger Treffer die Beplankung in ganzen Platten auf. Der Munitionsvorrat war bei der Kanone klein, der Pilot musste also kurze Stöße aus der Nähe schießen. Am Modell sehen Sie den Unterschied sofort, denn die Flügelläufe sind spürbar stärker.
Dazu gehören Abdeckformen für die Verglasung, wieder für beide Seiten, und drei Masken der Zeichen. Das Set ist auf den Bausatz der Marke Hasegawa geschnitten. Die frühe Ausführung hatte eine kantigere Haube mit großen geraden Flächen, das Maskieren schafft also auch ein weniger erfahrener Erbauer, doch gerade an geraden Flächen sieht man jede nicht angedrückte Kante. Setzen Sie die Metallteile erst nach dem Abnehmen der Masken, sonst kratzt die Pinzette an ihnen.
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