Maskierbogen für die Bf 109G-2 und die Variante G-2/R-6 mit Unterflügelgondeln. Rahmen der Kanzel auf beiden Seiten der Scheibe, zwei Schablonen für die Kreuze und ein Decalbogen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die im Osten eingesetzten Maschinen der Version G machten jeden Winter eine Wandlung durch, wie sie die Flugzeugtarnung sonst nicht kennt. Über das Werksgrau wurde eine weiße Leim- oder Kalkfarbe aufgetragen, oft verdünnt und mit einem Lappen oder groben Pinsel direkt auf dem Feldflugplatz aufgezogen. Ein ordentlicher Anstrich war das nicht, und das erwartete auch niemand: Er sollte Wochen halten, den Schnee überstehen und sich im Frühjahr abwaschen lassen, damit darunter der ursprüngliche Anstrich wieder erschien.
Gerade diese Vorläufigkeit ist an ihr modellbaulich das Wertvollste. Das Weiß rieb sich von den Schuhsohlen an der Flügelwurzel ab, platzte an den Wartungsklappen und wurde im Fahrtwind hinter den Auspuffstutzen zu Streifen verwischt, sodass darunter das Grau und die Kreuze durchschienen. Zugleich wurde Weiß fast nie auf die ganze Zelle aufgetragen, denn die gelben Erkennungsflächen an den Flügelenden unten und das Band um den Rumpf ließ man häufig aus, weil sie ja gesehen werden sollten.
Die Bezeichnung R-6 gehört zu einer Maschine mit zwei Kanonengondeln unter den Tragflächen, die die Silhouette verändern. Die Schablonen decken die Rahmen der Kanzel von außen und von innen ab, zwei Masken erlauben das Spritzen der Kreuze, und Nassschiebebilder ergänzen die übrige Kennzeichnung.
Tragen Sie die weiße Schicht dünn und ungleichmäßig auf, damit der Untergrund stellenweise durchscheint, denn eine gleichmäßig gespritzte Fläche wirkt wie ein Werksanstrich.
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