Folien für die Vought F4U-1A Corsair im Maßstab 1:32. Neben zwei Schnitten für die Verglasung, einem äußeren und einem inneren, liegen in der Packung vier Schablonen für Kokarden und ein Decalbogen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Version F4U-1A behob das, was den Piloten an den ersten Corsair am meisten störte: Der Sitz wurde höher gesetzt, und die käfigartige Verglasung ersetzte eine gerahmte Schiebekanzel mit besserer Sicht über die lange Haube des Sternmotors Pratt und Whitney R-2800. Der Knickflügel blieb. Genau mit dieser Gestalt der Maschine flog die Einheit VF-17 über den Salomonen ihre bekanntesten Kämpfe, und die Corsair galt nicht länger als Flugzeug, das sich nicht sicher an Deck setzen lässt.
Das Set trägt vier Masken für Hoheitszeichen, also mehr als die meisten Sets dieser Reihe. Das hat einen praktischen Grund: Die Kokarden der Corsair liegen auf Flächen, die nicht eben sind. Das Zeichen auf der Tragfläche läuft über den Knick der Nasenleiste, das Zeichen am Rumpf über die Rundungen über der Tragfläche. Die Maskierfolie muss sich an einer solchen Stelle spannen und wird deshalb von der Mitte zu den Rändern aufgeklebt, in Sektoren, damit sich das Material nicht wellt.
An einem scharfen Übergang, etwa über ein vorstehendes Feld, lässt sich die Folie nicht endlos spannen, und dort ist ein Nassschiebebild mit Weichmacher schonender. Das Set verbindet deshalb beides und überlässt es dem Erbauer, womit er welches Zeichen ausführt. Es lohnt sich auch, damit zu rechnen, dass eine gespritzte Kokarde einen glatten und entfetteten Lack unter sich braucht. Auf aufgerauter Oberfläche saugt sich die Folie nicht über die ganze Länge des Randes an, und die Farbe gelangt gerade in den Bögen darunter, wo man es am meisten sieht. Ein Modell des Flugzeugs gehört nicht dazu.
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