Meng — Fokker Dr.I Triplane 1:32 mit Resin-Büste des Roten Barons ist ein Kunststoffbausatz des legendären deutschen Dreideckers des Ersten Weltkriegs. Die Sammleredition enthält zusätzlich eine Resin-Büste von Manfred von Richthofen im Maßstab 1:10.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Kunststoffbausatz im Spritzguss des deutschen Dreideckers Fokker Dr.I im Maßstab 1:32 vom Hersteller Meng, ergänzt um eine Resin-Büste von Manfred von Richthofen im Maßstab 1:10. Gerade die Büste ist der Mehrwert dieser Edition — aus einer Packung entstehen ein Flugzeugmodell und ein eigenes Sammlerstück. Der Bausatz enthält graue und klare Gussäste, Fotoätzteile (Anschnallgurte, Mäntel der Maschinengewehre) und Nassschiebebilder mit mehreren Markierungsvarianten. Dabei sind auch ein detaillierter Umlaufmotor und der Innenraum des Cockpits. Das fertige Modell hat eine Spannweite von rund 22,5 cm.
Die Fokker Dr.I war ein einsitziger Dreidecker der deutschen Fliegertruppe vom Ende des Ersten Weltkriegs, 1917 in den Kampf eingeführt. Drei übereinander liegende Tragflächen gaben ihr viel Auftrieb bei kleiner Spannweite — das Ergebnis waren eine steile Steigleistung und außergewöhnliche Wendigkeit, erkauft mit geringerer Höchstgeschwindigkeit. Angetrieben wurde sie von einem Umlaufmotor, also einer Bauart, bei der sich der ganze Zylinderblock zusammen mit dem Propeller drehte. Die Konstruktion beruhte auf einem Stahlrohrgerüst des Rumpfes und Stoffbespannung. Auf der Fokker Dr.I flog Manfred von Richthofen, mit 80 anerkannten Abschüssen der erfolgreichste Jagdflieger des Ersten Weltkriegs; den Beinamen Roter Baron erhielt er nach seiner rot lackierten Maschine. Er fiel im April 1918 im Kampf. Im Dienst stand die Dr.I recht kurz, ihre Silhouette gehört aber zu den bekanntesten der Luftfahrtgeschichte.
Entscheidend ist das gerade und symmetrische Ausrichten aller drei Tragflächen und der Stiele — helfen Sie sich mit Unterlagen und lassen Sie den Kleber gut aushärten. Die Dr.I hat gegenüber anderen Maschinen ihrer Zeit wenige Spanndrähte, das Rigging planen Sie aber vorab: Bohrungen anzeichnen und vor dem Kleben vorbohren. Die Stoffbespannung lassen Sie dezent wirken — übertrieben betonte Rippen sehen unglaubwürdig aus. Den Holzpropeller machen helle Grundierung, braune Lasuren und Glanzlack überzeugend. Der Motor ist nach dem Bau teilweise sichtbar, bemalen Sie ihn deshalb vor dem Schließen des Rumpfes. Kleben Sie mit dünnflüssigem Plastikkleber, grundieren Sie das Modell und lackieren Sie es vor den Nassschiebebildern glänzend. Die Büste bauen Sie getrennt: Teile von Trennmittel freiwaschen, Gießblöcke abtrennen, mit Sekundenkleber kleben und beim Schleifen von Resin die Atemwege schützen.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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