Masken für die späte Spitfire mit Motor aus der Lizenzfertigung: Kanzelhaube von beiden Seiten und drei Hoheitszeichen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Bezeichnung Mk XVI bekam die Spitfire, die sich von ihrem Bruder Mk IX in einer einzigen wesentlichen Sache unterschied: unter der Verkleidung arbeitete bei ihr ein in Lizenz in den Vereinigten Staaten gefertigter Merlin. In Serie entstand sie ab Herbst 1944, viele Stücke hatten gestutzte Flügel für bessere Steuerbarkeit in Bodennähe und spätere Serien bekamen einen niedrigen Rumpfrücken mit Tropfenkanzel. Geflogen wurde mit ihr vor allem gegen Bodenziele und gegen die auf England abgeschossenen Flugkörper.
Der Deckanstrich der Oberflächen pendelte sich bei diesen Maschinen auf dunkles Grün mit Grau ein und die Unterseite hellte zu Grau auf; das ist der vorhersehbare Teil. Interessanter ist, was dem Schema hinzugefügt wurde. Hinter der Kanzel verlief ein heller Streifen, die Spitze des Propellerkegels trug dieselbe Farbe, die Nasenkanten der Flügel bekamen gelbe Streifen und vor der Landung in der Normandie kamen breite schwarzweiße Bänder um Rumpf und Flügel hinzu. All diese Elemente laufen dem Sinn der Tarnung zuwider, denn sie heben die Maschine hervor. Der Grund war einfach: über einem überfüllten Himmel und der eigenen Flugabwehr verursachte eine Verwechslung größere Verluste als feindliche Jäger. Ein Schema wägt deshalb immer zwei gegenläufige Bedürfnisse ab.
Darin warten zwei Teile für die Haube des Pilotenraums, eines für die Ansicht von außen und das zweite für die innere Rahmung, und dazu drei Zeichenmasken. Die britische Kokarde hat mehrere konzentrische Felder und ihre Ränder müssen vollkommen kreisrund sein, sonst leidet das Modell auf den ersten Blick.
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