Plastikbausatz des amerikanischen Flugzeugträgers USS Ranger CV-4 im Maßstab 1:350 vom Hersteller Trumpeter. Laut Hersteller über 950 Teile, Fotoätzteile, Ankerkette aus Metall und Flugzeuge für das Deck; das fertige Modell misst fast 67 cm.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Unmontierter Plastikbausatz des amerikanischen Flugzeugträgers USS Ranger CV-4 im Maßstab 1:350 von Trumpeter. Der Hersteller nennt mehr als 950 Teile auf sechsundzwanzig Gussästen (plus Rumpf und Decks), einen einteiligen Rumpf, detailliert ausgeführtes Flug- und Hangardeck, Fotoätzteile, eine Ankerkette aus Metall und Nassschiebebilder für Schiff und Flugzeuge. Entscheidend für die Wahl: Die Flugzeuge liegen bei — laut Hersteller Jäger, Sturzkampfbomber und Torpedotypen (F6F, TBF und SBD). Das fertige Modell ist rund 67 cm lang und über 9 cm breit, was es zu einem der größten Stücke macht, die sich in 1:350 bauen lassen. Der Rumpf ist als Ganzes angelegt (full hull); eine Wasserlinienvariante gibt der Hersteller nicht an.
Die Ranger war das erste Schiff der amerikanischen Marine, das von Kiel auf als Flugzeugträger gebaut wurde — die älteren amerikanischen Träger entstanden aus dem Umbau anderer Schiffe (eines Kohlenschiffs beziehungsweise angefangener Schlachtkreuzer). Die Ranger war ihnen gegenüber deutlich kleiner und langsamer, die Inselaufbauten erhielt sie erst nachträglich, und genau deshalb galt sie für die großen Schlachten im Pazifik als ungeeignet. Den Krieg leistete sie im Atlantik ab: Ihre Flugzeuge unterstützten die Landung in Nordafrika, und 1943 beteiligte sie sich am Schlag gegen die deutsche Schifffahrt vor der norwegischen Küste — ein seltener Fall des Einsatzes eines amerikanischen Trägers in europäischen Gewässern. Die Ranger ist damit eine wichtige Zwischenstufe zwischen den ersten Versuchen und den großen Trägern, die nach ihr kamen.
Ein Flugzeugträger ist dadurch besonders, dass das Flugdeck als Erstes ins Auge fällt — widmen Sie ihm die größte Sorgfalt. Das Holzdeck zeichnen Sie mit Farbtönen einzelner Planken aus, und die Deckmarkierungen lösen Sie mit Nassschiebebildern oder Masken, nicht mit dem Pinsel. Den Hangar und seine Ausstattung bemalen Sie, bevor Sie das Deck schließen — danach kommen Sie nicht mehr hinein. Der Rest ist klassische Schiffsdisziplin: Aufbauten, Bewaffnung, Boote, Reling und Takelage, also eine große Menge kleiner Teile. Den Kunststoff kleben Sie mit extra dünnflüssigem Kleber, Ätzteile und Ankerkette mit Sekundenkleber. Die Flugzeuge sind in diesem Maßstab winzig: Bemalen Sie sie am Gussast und achten Sie auf saubere Farbübergänge. Die blaugrauen Tarnungen spritzen Sie mit der Airbrush in dünnen Schichten und halten die Alterung im Zaum. Reling und Treppen ergänzt man üblicherweise mit Ätzteilen; Grundätzteile liegen bei, eine vollständige Reling kauft man dazu.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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