Maskierset 1:48 für die späte Hundertneun der Reihe G-10. Die Verglasung ist von der Vorder- und der Rückseite abgedeckt, beigelegt ist eine Schablone für ein Hoheitszeichen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Bezeichnung G-10 entstand nicht als neuer Entwurf, sondern als Versuch, das Durcheinander in den Werken zu ordnen. Im Herbst 1944 erhielten die Instandsetzungsbetriebe die Aufgabe, ältere Zellen der Reihe G zusammenzuführen und mit einem Motor der Reihe 605 mit Zusatzeinspritzung zu versehen, der über sieben Kilometern die Leistung deutlich besser hielt als ältere Aggregate. Das Ergebnis war die schnellste Serien-Hundertneun, die zu den Einheiten kam, und zugleich eine Maschine, bei der sich zwei Stücke aus verschiedenen Werkstätten in der Form der Abdeckungen unterscheiden konnten.
Über dem Kopf des Piloten sitzt eine klare Haube ohne dicke Mittelstrebe, die die Werkstätten wegen der Sicht bei der Landung einführten. Das Seitenleitwerk ist meist hoch und aus Holz, das Spornrad wird nicht mehr in den Rumpf eingezogen, und auf der Motorhaube kamen zwei markante Beulen über den Verschlüssen der schweren Maschinengewehre hinzu. Wer diese Version baut, darf sie nicht mit der späteren Ausführung K verwechseln, die die Beulen versetzt und die Einfüllstutzen anderswo hat. Bei den Verbänden zur Verteidigung des Reichsgebiets diente die G-10 vom Winter 1944 bis in die letzten Kriegstage.
Die Folien decken die Verglasung von außen und von innen ab, was gerade bei einer klaren Haube ohne Strebe nützt, wo die Rahmung von beiden Seiten zu sehen ist. Beigelegt ist eine Schablone für ein Hoheitszeichen.
Vergleichen Sie die Form vor dem Bau mit dem Klarteil Ihres Modells. Plastikteile und Farben liegen nicht bei.
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