Erweiterter Satz Nass-Transfers für die Messerschmitt Bf 109 im nordafrikanischen Feldzug, Maßstab 1:48. Fünf Blätter: eines mit Markierungen und vier mit Wartungsbeschriftungen für die Versionen F und G bis K.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Nass-Transfer unterscheidet sich vom gewöhnlichen Nassschiebebild darin, dass nach dem Übertragen kein Trägerfilm auf dem Modell bleibt. Die Farbe sitzt direkt auf dem Lack, nirgends entsteht eine glänzende Umrandung und der Übergang über Niete oder Sicke verläuft stetig. Bezahlt wird das mit anderer Arbeitsweise: Der Transfer verträgt kein Hin- und Herschieben, die Lage entscheidet sich beim ersten Versuch.
Der Satz trägt die Bezeichnung der erweiterten Version und besteht aus fünf Blättern. Eines trägt die Markierungen für Maschinen des nordafrikanischen Kriegsschauplatzes, zwei sind Wartungsbeschriftungen für die Version F und zwei weitere decken die Versionen G bis K ab. Beschriftungen sind also doppelt so viele da wie auf den einzeln verkauften Blättern — die kleinen Wartungshinweise sind am Modell am schnellsten aufgebraucht und meist knapp.
Der Untergrund muss glatt und ganz durchgetrocknet sein. Das Blatt wird mit der Bildseite aufgelegt, von hinten angefeuchtet und nach einigen Dutzend Sekunden die Unterlage vorsichtig abgezogen. Wer so zum ersten Mal arbeitet, beginnt mit einer Beschriftung an der Rumpfunterseite, wo ein Fehler nicht auffällt. Ein Überzug mit Mattlack vereinheitlicht das Ergebnis. Wüstenmaschinen vertragen zudem viel mehr abgeriebene Stellen als Flugzeuge aus Europa, eine kleine Unvollkommenheit geht hier im Gesamteindruck unter.
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