Zwei Bogen des fünffarbigen Druckmusters Lozenge für deutsche Flugzeuge des Ersten Weltkriegs, obere wie untere Fläche, Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die deutsche Luftwaffe führte 1917 bedrucktes Leinen mit einem regelmäßigen Vieleckmuster ein, das man heute Lozenge nennt. Es ersetzte das mühsame Spritzen der Tarnung: Das Leinen wurde vorher bedruckt und erst dann über das Gerüst gespannt. Für Modellbauer heißt das, dass sich das Muster nicht vernünftig malen lässt und das Abziehbild der einzige Weg ist, es im kleinen Maßstab glaubwürdig zu treffen.
In der Packung liegen zwei eigenständige Bogen, denn die oberen und unteren Flächen der Tragflächen unterschieden sich in der Farbigkeit. Das obere Muster ist in dunkleren Tönen gehalten, das untere in einer gedämpfteren und helleren Skala. Das Muster liegt hier in fünffarbiger Ausführung vor, die bei späteren Maschinen üblicher war. Das Maß jedes Bogens beträgt rund 180 auf 130 Millimeter, eine Fläche, aus der sich die Tragfläche einer einsitzigen Maschine samt den waagerechten Leitwerksflächen abdecken lässt.
Gehen Sie in Bahnen vor, wie das Leinen an der echten Maschine gespannt wurde, und halten Sie die Richtung des Musters bei benachbarten Teilen ein. Der häufigste Fehler ist der Versuch, die ganze Tragfläche mit einem Stück abzudecken: Der Druck wellt sich an der Vorderkante unvermeidlich. Schneiden Sie daher Streifen in der Breite der ursprünglichen Leinenbahnen und führen Sie die Stöße dort, wo sie auch in Wirklichkeit lagen. Hoheitszeichen und das Modell des Flugzeugs enthält diese Garnitur nicht.
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