Modell des deutschen leichten Kreuzers Nürnberg im Zustand von 1943, Maßstab 1:700. Bausatz ohne Farben und Kleber.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Nürnberg gehörte zu den leichten Kreuzern der deutschen Kriegsmarine und ging von einem etwas älteren Schiff derselben Familie aus. Gegenüber diesem erhielt sie einen geänderten Aufbau, eine stärkere Bewaffnung sowie größere Abmessungen und Verdrängung. Die Hauptbatterie bildeten neun Geschütze im Kaliber einhundertfünfzig Millimeter in drei Drillingstürmen, ergänzt um 8,8-cm-Geschütze, leichtere Flugabwehrrohre und zwölf Torpedorohre. Das Schiff trug ein Katapult und zwei Schwimmerflugzeuge, sodass es den Horizont weit über die Reichweite der eigenen Entfernungsmesser hinaus absuchen konnte.
Im Dezember 1939 traf ein britisches U-Boot-Torpedo die Nürnberg, und die Reparatur nahm vier Monate in Anspruch. Das war aber erst der Anfang einer Laufbahn, die bis 1945 weiterging. Anders als die meisten großen deutschen Fahrzeuge überstand das Schiff den Krieg unversehrt und fiel im Rahmen der Reparationen der Sowjetunion zu, wo es unter neuem Namen noch die ganzen fünfziger Jahre diente. Verschrottet wurde es erst um 1960, also als einer der letzten Zeugen seiner Klasse.
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