Zwei Superfestungen, getrennt durch fünf Jahre und einen Krieg. Das Flugzeug 42-65306, 1951 auf Okinawa festgehalten, und die Maschine 44-87660 aus dem Jahr 1945, die im Verband der achtundzwanzigsten Bomberstaffel diente. Der Bogen im Maßstab 1:72 trägt ihre Nummern, Codes und Namen am Bug.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Superfestung ist der seltene Fall eines Bombers, der das Ende des einen Weltkriegs und den ganzen Verlauf eines weiteren Krieges erlebte. Dieses Blatt zeigt dieses doppelte Leben an einem Paar konkreter Maschinen. Die jüngere der Vorlagen, das Flugzeug 42-65306, wurde 1951 auf Okinawa fotografiert, von wo aus amerikanische Bomberbesatzungen über die koreanische Halbinsel flogen. Es trug einen Namen mit Bezug auf einen Gesetzlosen und gehörte der Staffel Nummer 28 im Verband der Gruppe Nummer 19.
Die ältere Vorlage, die Maschine 44-87660 mit dem Namen einer Himmelskönigin, ist auf das Jahr 1945 datiert und unterstand dem Flügel Nummer 58, also dem Verband, der die strategischen Angriffe von den pazifischen Inseln führte. Der Modellbauer bekommt so aus einem Blatt das Bild eines Wandels: Im Krieg verließen sich diese Maschinen auf Höhenbombardierung bei Tag, fünf Jahre später sah ihre Rolle bereits anders aus.
Der Druck ist satt und hält auf blankem Duraluminiumton ohne Tonveränderung. Ein Bausatz muss vorhanden sein, der Bogen ist eine eigenständige Ergänzung zu jedem Modell der Superfestung in diesem Maßstab. Wer beide Vorlagen nebeneinander baut, bekommt ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich in fünf Jahren die Kennzeichnung amerikanischer Bomber wandelte.
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